Sorgen bewältigen

Sorgen verstehen (Video)

💡 Was sind Sorgen?

 

Laut dem Merriam-Webster Lexikon können Sorgen als Folgendes definiert werden:

“Mentale Not oder Unruhe, die aus der Sorge um etwas Bevorstehendes oder Erwartetes resultiert.”

 

Wir Menschen haben die Fähigkeit, vorausschauend zu denken, d.h. wir können Probleme vorhersehen und so für die Zukunft planen. In diesem Sinne ist das Sich-Sorgen eine Form des Denkens über die Zukunft.

 

🗒️ Normale vs. Überflüssige Sorgen: Was ist der Unterschied?

 

Wir alle haben von Zeit zu Zeit das Gefühl, uns Sorgen zu machen. Normale Sorgen dienen einem Zweck: Sie machen uns auf potenzielle Gefahren aufmerksam und motivieren uns, Maßnahmen zu ergreifen. Zum Beispiel motiviert uns die Sorge um einen bevorstehenden Abgabetermin dazu, unsere Arbeit auch zu erledigen.

 

Sorgen können jedoch zu überflüssigem Grübeln führen, insbesondere wenn sie sich um Dinge drehen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, wie zum Beispiel die Art und Weise, wie andere uns wahrnehmen, oder vergangene Ereignisse.

Wenn du dir zu viele Sorgen machst, kann es sein, dass du längere Zeit mit Herausforderungen zu kämpfen hast:
  • Gefühle von Angst, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit
  • Schlafprobleme 
  • Körperliche Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Muskelverspannungen)
  • Weniger Konzentration/Fokus
  • Schwierigkeiten, in der Gegenwart zu bleiben und den Moment zu genießen

Im folgenden Video geht die OpenUp Psychologin Judith Klenter näher auf diese Themen ein:

 🔄 Die Natur der Sorge und ihre Funktion in der Antizipation und Planung.

 

📚 Eine historische Perspektive auf die Neigung der Menschen zum Sich-Sorgen.

 

⚖️ Unterscheidung zwischen funktionaler Sorge und unproduktivem Grübeln.

👉 Nachdem wir nun ein grundlegendes Verständnis von Sorgen haben, wollen wir herausfinden, wie die kognitive Umstrukturierung unseren Umgang mit Sorgen verändern kann.