Individuell fit: Finde deine ideale Trainingsroutine

7 Dec ‘23
8 min
Lifestyle
Lisanne Buisman
Überprüft von Lifestyle-Expert*in Aäron Spapens
Fällt es dir schwer, das ideale Trainingsprogramm zu finden? Eines, das zu deinem Lebensstil und deinen Fitnesszielen passt? Bei der Vielzahl an verfügbaren Optionen kann es schwierig sein, das Richtige zu finden. Wenn es um Sport geht, sind wir alle einzigartig, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Lebensstilen, Zielen und Grundvoraussetzungen. In diesem Artikel gehen wir auf diese verschiedenen Kategorien ein. Damit wollen wir dir helfen, den idealen (von der Wissenschaft anerkannten) Trainingsplan für einen gesunden und erfüllten Lebensstil zu finden.

 

 

Welcher Sport-Typ bist du?

 

Um die richtige Sportart für dich zu finden, finde heraus, welcher Sport-Typ du bist. Es gibt drei Kategorien, welche zu deinen speziellen Bedürfnissen und deinem Lebensstil passen: Wettkampf, Kommunikativ und Individualsport. Im Folgenden werden wir auf die einzelnen Kategorien näher eingehen:

 

🏋Wettkampf

 

Wettkämpfer*innen sind Menschen, die eine Leidenschaft für Sport und Wettbewerb haben. Sie lieben es, an ihre Grenzen zu gehen, ihren Körper herauszufordern und ihre Ziele zu erreichen. Diese Typen verfügen oft über ein hohes Maß an Fitness und Ausdauer und sind sehr konsequent mit ihren Trainingsplänen. Sie sind von Natur aus wettbewerbsorientiert und messen ihre Fortschritte gerne mit anderen. Wettkämpfer*innen benötigen oft ein hochintensives Trainingsprogramm. Mit einem anspruchsvollen Training können sie ihre Leistungen verbessern.

 

Welche Art von Sport ist für „Wettkämpfer*innen” geeignet?

 

Wettkämpfer*innen fühlen sich gern als Teil eines Teams. Sie schätzen den Teamgeist auf dem Spielfeld und die Gesellschaft während und nach dem Training. Wenn das auf dich zutrifft, sind die folgenden Sportarten ideal für dich:

 

  • Triathlon: Gehst du gerne an deine Grenzen und liebst Wettkämpfe? Dann können Triathlons eine spannende Sportart für dich sein. Bei diesen Veranstaltungen müssen die Teilnehmer*innen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Diese Kombination stellt eine herausfordernde und wettbewerbsorientierte Erfahrung dar.

 

  • CrossFit: CrossFit-Workouts sind hochintensiv und konzentrieren sich auf funktionelle Bewegungen. Wettkämpfer*innen, die nach intensiven Trainings, sozialen Kontakten und messbaren Fortschritten suchen, zieht es oft zu CrossFit-Kursen.

 

  • Leistungssport: Mannschaftssportarten wie Fußball, Basketball oder Tennis passen gut zu Wettkämpfer*innen. Sie bieten die Möglichkeit, sich zu messen, eigene Fähigkeiten zu verbessern und den Nervenkitzel des Spiels zu genießen.

 

🦋 Kommunikativ

 

Kommunikative Menschen trainieren gerne mit anderen. Es motiviert sie, mit einem/r Trainingspartner*in zu trainieren oder an Gruppenkursen teilzunehmen. Dort können sie sich mit anderen austauschen. Kommunikative sind oft kontaktfreudig, gesprächig und genießen es, unter Menschen zu sein. Sie halten eher an ihrem Trainingsprogramm fest, wenn sie ein unterstützendes Netzwerk von Freunden, Gleichgesinnten oder Familienmitgliedern haben, die sie zum Weitermachen ermutigen.

 

Wenn du dich selbst als kommunikativer Sport-Typ bezeichnest, können diese Sportarten gut zu dir passen. Sie kommen deinem Wunsch nach sozialer Interaktion nach:

 

  • Gruppenkurse: Die Teilnahme an Fitnesskursen wie Spinning, Zumba oder Yoga ermöglicht es Kommunikativen, mit anderen zu trainieren, die ihre Begeisterung teilen. Die Gruppendynamik kann sehr motivierend sein und fördert meist die Beständigkeit des Trainings.

 

  • Laufclubs: Die Zugehörigkeit zu einem Laufclub hält dich nicht nur auf Trab, sondern fördert auch das Gemeinschaftsgefühl. Läufer*innen haben bei Gruppenläufen die Möglichkeit, sich nach dem Lauf noch zu treffen oder auszutauschen. Suche bei Google nach „Laufclub in meiner Nähe” und du wirst eine ganze Reihe von Optionen finden.

 

  • Mannschaftssport: Mannschaftssportarten wie Volleyball, Fußball und Basketball erfordern ein hohes Maß an Teamarbeit und sind daher ideal für kommunikative Typen. Diese Aktivitäten stellen nicht nur eine körperliche Herausforderung dar, sondern bieten auch die Möglichkeit, Kontakte mit anderen zu knüpfen – sowohl beim als auch nach dem Training.

 

Für Kommunikative ist der Weg zu einer besseren Fitness der Austausch mit anderen. Das unterstützt und ermutigt diese Sport-Typen beim Training.

 

🚶🏾 Individualsport

 

Individualsportler*innen sind Personen, die es vorziehen, allein zu trainieren. Sie genießen oft die Ruhe und den Frieden, der mit dem Training allein einhergeht. Einzelkämpfer*innen meiden überfüllte Fitnessstudios und Sportkurse. Sie bleiben eher bei ihrem Trainingsprogramm, wenn sie es bequem zu Hause oder in einer weniger überfüllten Umgebung machen können. Für Individualsportler*innen kann die Teamdynamik anstrengend sein. Sie möchten lieber in ihrem eigenen Tempo vorgehen oder sich an ihren eigenen Leistungen messen.

 

Wenn du Individualsport bevorzugst, findest du hier Sportarten, die zu dir passen. Außerdem haben wir Vorschläge, wie du ein soziales Element einbauen kannst, wenn du das möchtest:

 

  • Spazieren und Wandern:  Schätzt du die Ruhe in der Natur bei gemütlichen Spaziergängen im Park oder anspruchsvollen Wanderungen? Dann ist es eine gute Möglichkeit, ganz bei dir selbst zu sein und die Schönheit der Natur zu genießen.

 

🌿 Auch interessant: Erfahre mehr über die heilende Kraft der Natur in unserem Artikel.

 

  • Workouts zuhause: Für diejenigen, die Privatsphäre und Bequemlichkeit bevorzugen, sind Heimtrainings die perfekte Lösung. Du kannst Workout-Apps oder Online-Ressourcen wie YouTube nutzen, um angeleitete Trainings bequem in den eigenen vier Wänden zu absolvieren.

 

  • Gemeinsam für mehr Motivation: Obwohl Individualsportler*innen es vorziehen, allein zu trainieren, kann es nicht schaden, sich gelegentlich mit einzelnen Freunden zusammenzutun. Das motiviert und sorgt für ein Verantwortungsgefühl. So kannst du einerseits deine Unabhängigkeit bewahren und trotzdem eine soziale Komponente hinzufügen, wenn dir danach ist.

 

💡Denke daran:  Diese Bewegungskategorien schließen sich gegenseitig nicht aus. Du kannst in einem Team trainieren, aber auch gerne alleine trainieren. Vielleicht ist das eine wichtiger als das andere, oder es hängt von deiner Stimmung oder deinem Zeitplan ab. Das Gleichgewicht ist entscheidend, also entscheide dich für das, was sich richtig anfühlt.

 

Wie entscheide ich, welche Art von Bewegung zu mir passt?

 

Die Wahl der richtigen Sportart kann eine Herausforderung sein, vor allem, wenn du nicht weißt, welche am besten für dich geeignet ist. Daher haben wir hier einige wissenschaftlich fundierte Tipps für dich zusammengestellt, die dir helfen, von den Vorteilen von Bewegung für dein Wohlbefinden zu profitieren:

 

Kenne deine Fitnessziele

 

Bevor du mit einem Trainingsprogramm beginnst, solltest du deine Fitnessziele festlegen. Möchtest du Gewicht verlieren, Muskeln aufbauen, deine Ausdauer verbessern oder Stress abbauen? Wenn du deine Ziele kennst, kannst du die richtige Art von Training wählen, mit der du deine Ziele erreichst.

 

Teste dein Fitnesslevel

 

Es ist wichtig, dass du dein Fitnessniveau kennst, bevor du ein Trainingsprogramm beginnst. Auf diese Weise kannst du herausfinden, welche Art von Training für dein aktuelles Fitnesslevel geeignet ist. Wenn du zum Beispiel ein*e Anfänger*in bist, solltest du mit Übungen von geringer Intensität wie Walking, Yoga oder Pilates beginnen. Wenn du Fortschritte machst, kannst du die Intensität deines Trainings schrittweise erhöhen.

 

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Teste verschiedene Formen der Bewegung

 

Experimentiere mit verschiedenen Sportarten. Das hilft dir, herauszufinden, was dir Spaß macht und was dir gut tut. Wenn du zum Beispiel Laufen ausprobiert hast, es dir aber keinen Spaß macht, solltest du vielleicht etwas anderes machen. Versuche Schwimmen, Radfahren oder Tanzen. Die Forschung zeigt, dass das Ausprobieren neuer Aktivitäten dazu beitragen kann, seine Trainingsprogramme besser einzuhalten. Das wirkt sich langfristig positiv auf die Gesundheit aus.

 

Hör auf deinen Körper

 

Beim Sport geht es vor allem darum, mit deinem Körper im Einklang zu sein, anstatt ihn zu bestrafen. Wenn du Schmerzen spürst, solltest du aufhören und eine*n Ärzt*in aufsuchen. Das Ignorieren von Schmerzen kann zu schweren Verletzungen führen. Außerdem hindert es dich daran, deine Fitnessziele zu erreichen. Übermäßiges Training kann zu Burn-out führen. Das macht es noch schwieriger, ein konsequentes Trainingsprogramm aufrechtzuerhalten.

 

Um Burnout zu vermeiden, solltest du mit einem realistischen Trainingsprogramm beginnen, das langfristig machbar ist. Du kannst die Intensität und Dauer deines Trainings schrittweise steigern, wenn sich dein Fitnesslevel verbessert. Variiere dein Trainingsprogramm, um Langeweile zu vermeiden und deinen Körper auf unterschiedliche Weise zu fordern.

 

🗓️ Erfahre, wie du dein Trainingsprogramm aufbauen kannst.

 

Das perfekte Trainingsprogramm für die eigene Persönlichkeit, die eigenen Vorlieben und die eigenen Fitnessziele zu finden, kann eine entmutigende Aufgabe sein. Aber lass dich davon nicht abhalten, einen gesunden Lebensstil anzustreben. Denke daran, auf deinen Körper zu achten und zu hören. Setze dir ein realistisches Trainingsziel, fange klein an und steigere dich allmählich. So hältst du dein Trainingsprogramm interessant und vermeidest Burn-out. Mit Ausdauer und Engagement kannst du deine Fitnessziele erreichen und von den unzähligen Vorteilen eines regelmäßigen Trainings profitieren.

 

 👉 Das sind die Vorteile von Bewegung für dein Wohlbefinden

 

Unser Blog stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche Quellen, auch wenn hier aus Gründen der Lesbarkeit nicht alle zitiert werden – das OpenUp-Redaktionsteam und die Lifestyle-Expert*innen haben jedoch gründlich recherchiert. Du kannst uns für weitere Informationen zu den Referenzen gerne jederzeit kontaktieren.

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